Die CDU will (nicht nur) an das Geld der Rentner

Veröffentlicht am 20.08.2005 in MdB und MdL

Kennen Sie Hartmut Schauerte? Ausweislich seiner eigenen Internetseite www.hartmut-schauerte.de ist er der "Mittelstandspolitische Sprecher und Vorsitzende des Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU Bundestagsfraktion". Also einer der Souffleure von Angela Merkel. Zu allem Überfluss ist er aber auch der CDU-Bundestagskandidat in unserem Wahlkreis.

Dieser Hartmut Schauerte stellte kürzlich in der "Welt am Sonntag" klar: "Es wird eine Kombination aus Rentenkürzungen und Beitragserhöhungen geben müssen."

Weiter spricht er sich für eine Verlängerung der Arbeitszeit und die Erhöhung des Renteneintrittsalters aus. Außerdem will die CDU bekanntlich auch den Rentnern die "Merkelsteuer" aufs Auge drücken.

Zwar haben die Rentner in den letzten sieben Jahren zeitweilig nur minimale Rentenerhöhungen erhalten und waren darüber teilweise sehr erbost. Aus den Äußerungen von Hartmut Schauerte ist aber zu erkennen, dass sie, die doch in ihrer Mehrzahl alle Hoffnung auf die CDU setzen, unter einer Merkel-Regierung sogar Rentenkürzungen in Kauf zu nehmen hätten. Weitere Einbußen kämen auf die Rentner - und nicht nur auf die - durch die "Merkelsteuer", die Erhöhung der Mehrwertsteuer um 2 % zu.

Franz Müntefering hat Recht: In Deutschland würde es mit Merkel für viele kalt werden.

Dabei liegt die Schuld an dieser Misere nicht bei der heutigen Regierung, wie Schauerte gerne verbreitet. Vielmehr hat Norbert Blüm, Arbeitsminister während der sechzehn Jahre Kohl-Stillstand, es versäumt, das Rentensystem in wirtschaftlich besseren Zeiten, zu Beginn der 80-iger Jahre, mit weniger sozialen Härten zu reformieren.

Auf diese Tatsache weist auch der Kommentar "Keine Alternative" in der Westfalenpost vom 2.8.2005 zutreffend hin.

 
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