Die SPD Kierspe setzt sich weiter für Familien in dieser Stadt ein.

Veröffentlicht am 01.05.2014 in Schule und Bildung

Im Kindesalter werden die entscheidenden Grundlagen für die Zukunft der Kinder und damit für die Zukunft auch unserer Stadt gelegt. Daher ist es wichtig gute frühkindliche Bildung zu erhalten und auszubauen. Wir freuen uns in dieser Stadt ein breites Spektrum an Kindergartenträgern vorweisen zu können. Auch ist es in unserer kleinen Stadt möglich, schon die Kleinsten gut und sicher untergebracht zu wissen.

Wir möchten uns dafür einsetzen dieses Angebot weiter auszubauen. Betreungsangebote  flexibler für Familien zu gestalten.  Die bereits guten bestehenden Angebote werden durch die Familien intensiv angenommen.  Bei Gesprächen am Neugeborenenempfang wurde der Wunsch nach mehr Plätzen geäußert.

Gemeinsam mit der Landespolitik und auch der Bundespolitik, zu der wir Dank Gordan Dudas und Petra Crone eine gute Verbindung haben, möchten wir die beitragsfreien Kindergartenjahre erweitern. Wir möchten die Aufwertung der Arbeit in den Einrichtungen, die die Erzieherinnen und Erzieher leisten, deutlich machen und diese durch mehr Personal entlasten.

Doch nicht nur eine qualifizierte und angebotsreiche Betreuung vor der Schule ist uns wichtig.

Wir möchten uns auch für die Schulen einsetzen. Die Unterstützung aller fünf Standorte der Grundschulen in Kierspe ist uns sehr wichtig. Und dabei darf man die freie Schule nicht aus den Augen verlieren.  Jedes Kind soll in Kierspe die Möglichkeit haben wohnortnah zur Schule gehen zu können, aber auch die Eltern und Kinder sollen weiterhin die Möglichkeit haben individuell und an die eigenen familiären Bedürfnisse orientiert, sich ihre Schule auszusuchen. Viele Städte haben die Schulbezirksgrenzen wieder eingeführt. Uns ist es aber wichtig, dass jede Familie, jedes Kind für sich entscheiden kann welche Schule die richtige ist.  Dank der Zusammenlegung einzelner  Schulen, haben wir weiterhin die Möglichkeit ein Spektrum an vielen verschiedenen Schulstandorten vorweisen zu können und das möchten wir erhalten. Leider ist die Ganztagsbetreuung in unsere Stadt noch nicht an jedem Standort möglich, so dass es Familien gibt, die aufgrund von privaten Gegebenheiten eine Betreuung ihres Kinders am Nachmittag benötigen, vielleicht aufgrund der Wohnortnähe aber eine andere Schule bevorzugen würde. An dieser Stelle möchten wir den Ausbau der Ganztagsbetreuung vorantreiben. Auch Schüler die während der Schulzeit keine Nachmittagsbetreuung benötigen, suchen oft eine Betreuung für die Ferien. Dieses Angebot fehlt derzeit noch ganz.

Auch Inklusion ist ein wichtiges Thema, doch dafür müssen in erster Line die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Es ist besonders wichtig, dass an alle Kinder und auch Lehrerinnen und Lehrer gedacht wird. 

In diesem Zusammenhang liegt uns die Stärkung der Gesamtschule sehr am Herzen. Um diese Schule beneiden uns viele Städte und Gemeinden im weiten Umkreis. Die gute Arbeit des Lehrerkollegiums möchten wir unterstützen. Dabei ist es uns wichtig, dass der Erhalt der Schulsozialarbeiter/innen sichergestellt ist und auch der Schulpsychologe, der sein Büro in dieser Schule hat, muss für alle Schulkinder dieser Stadt erhalten bleiben. Kooperationen zwischen den Schulen, den Kindergärten, dem Jugendzentren, der Vereine, dem Jobcenter, der Industrie und der Stadt sind heute wichtiger denn je. An diesen Stellen möchten wir unser Unterstützung anbieten und vorantreiben.

Doch Schule fängt nicht am Gebäude an. Eine wichtige Aufgabe der Stadt und damit auch des Stadtrates ist es für die Schulwege zu sorgen. Da ist es uns wichtig mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen und auch mal darauf zu achten wie der Weg der Kinder zu Schule ist. Wie ist die Beleuchtung, wie die Beschaffenheit des Weges? Ist die Wegführung sinnvoll oder muss er überdacht werden? All das sind Dinge die wir nicht aus den Augen verlieren dürfen.

Wir sind alle Bürgerinnen und Bürger in dieser Stadt und stolz auf das was wir haben. Doch das ist kein Grund nicht weiter zu machen, sich zurück zu lehnen. Mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen, mit Bürgerinnen und Bürgern sprechen. Jeder Zeit  offen für Fragen, Anregungen und Wünsche sein. Das ist es, was uns wichtig ist.

 

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