Dritter Baby-Empfang der SPD im Rathaus

Veröffentlicht am 08.02.2010 in Familie und Jugend

Foto: Rolf Haase, MZ

07.02.2010 · KIERSPE - Kinder sollen die Wertschätzung erfahren, die ihnen gebührt - dieses hochgesteckte Ziel hatte sich Monika Baukloh gesetzt, als sie vor nunmehr rund zwei Jahren den ersten Neugeborenen-Empfang in Kierspe organisierte. Und daran hat sich bis heute grundlegend nichts verändert, wie die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins auch am vergangenen Samstag im Rathaus deutlich machte, als dort die Veranstaltung bereits zum dritten Mal stattfand.

20 Eltern von Babys, die im Jahr 2009 das Licht der Welt erblickt hatten, fanden sich diesmal ein. Viele von ihnen lobten die tolle Initiative. Mit dabei waren ebenfalls die heimische sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete Petra Crone und der Kandidat für die Landtagswahl in diesem Jahr, Gordan Dudas aus Lüdenscheid. Auch von diesen beiden kam Anerkennung für das Engagement der Kiersper SPD-Chefin.

3. Babyempfang der SPD Kierspe

"Dieser Tag gehört nur den Kindern. Sie mit diesem Neugeborenen-Empfang zu ehren ist mein Ziel ", betonte Monika Baukloh bei der Begrüßung der Anwesenden. Die Bedeutung von Kindern in der Familie verdeutlichte sie dann anhand eines Zitats von Walter Bärsch, dem früheren Präsidenten des Deutschen Kinderschutzbundes: "Es ist wichtiger, Kinder glücklich zu machen als durch Kinder glücklich zu werden." Die SPD-Vorsitzende betonte, dass Kinder in dieser Gesellschaft eigentlich das wichtigste seien, was sich aber in den Köpfen der Menschen noch nicht festgesetzt habe. Immer wieder werde geschimpft, wenn Eltern ihre Kinder nicht ruhig hielten, sondern wenn diese störten und kreischten. "Kinder werden immer wieder als Störfaktor empfunden, als seien sie nichts wert", formulierte Baukloh, die dann ankündigte, mit Aktionen wie diesem Empfang ein wenig dazu beitragen zu wollen, dass sich der Stellenwert von Kindern in der Gesellschaft verändert und sie irgendwann den bekommen, den sie auch verdienen.

Die Ortsvereinsvorsitzende lud die Eltern zu einem kleinen Imbiss ein. Dazu waren belegte Brötchen vorbereitet worden und es gab Kaffee und Tee. Die Mütter und Väter nutzten die Möglichkeit, zu frühstücken und sich an den Tischen im Gespräch untereinander auszutauschen. Derweil erhielt so manches Baby oder Kleinkind seine Flasche und nuckelte genüsslich daran.

An die Eltern wurde die inzwischen wieder neu aktualisierte Broschüre mit allen für sie bedeutsamen Adressen und Angeboten für Kinder und Jugendliche im heimischen Raum verteilt. Sie enthält wichtige Telefonnummern und den Service für Eltern in den Bereichen Kirchen, Kinderärzte, Hebammen, Babyschwimmen, Mutter- und Kindturnen, Musik, Vereine, Krabbelgruppen, Elterngruppen, Frühförderstelle, Therapien, Einkaufen, Kindergärten und Ämter. Für die Kleinen selbst gab wieder einen Storch als Plüschtier und obendrein diesmal noch einen silbernen Herzluftballon.

Interessiert zeigten sich die Eltern auch an den verschiedenen präsentierten Angeboten aus den Bereichen Betreuung und Beratung: Vertreten waren so mit Infotischen die Musikschule Fröhlich von Karin Stemmler, die Physiotherapeutin Nicole Sterchele, der Kinderschutzbund mit Bärbel Junge, die Reittherapeutin Inge Hoster, die Awo-Kindertagesstätte vom Haunerbusch mit Dana Schlag, der katholische Kindergarten mit Evelyn Kraft, auch die evangelische Kirchengemeinde, die Hebamme Mariet Reinl und Ernährungsberaterin Andrea Haase.

Letztere veranstaltete am Samstagmorgen zudem ein kleines Ernährungsquiz, bei dem eine Neuheit von der Floristikmesse zu gewinnen war: ein Mutter- und Kind-Strauß, der aus einem kleinen und einem großen Strauß besteht, die beide durch eine Schleife miteinander verbunden sind. Darüber durfte sich am Ende mit Matthias Bitter einer der Papas freuen, der alle Fragen richtig beantwortet hatte. So kreuzte er unter anderem korrekt an, dass Babys am besten bis zum Ende des sechsten Monats nur mit Milch, vorzugsweise Muttermilch, ernährt werden und der erste Brei ein Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei am Mittag sein sollte.

In einer Ecke des Ratssaals war eine Spielecke eingerichtet worden. Insgesamt herrschte eine gemütliche Atmosphäre, in der die jüngsten wirklich im Mittelpunkt standen. Erst als es denen langsam langweilig wurde und sie auch müde wurden, löste sich die Veranstaltung auf.

Quelle: Rolf Haase, Meinerzhagener Zeitung

 
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